Faszien: Ihre Aufgaben & warum sie schmerzen können

Seit ein paar Jahren sind Faszien in aller Munde. Denn: Dieses dünne Gewebe scheint für viele Schmerzen z.B. im Rücken, eine wichtige Rolle zu spielen.  Aber wieso können sie Problematisch werden und wie kann ich dagegen wirken? Egal ob bei Knieproblemen, Rücken- oder auch Spannungskopfschmerz: Mediziner suchten bisher den schuldigen hauptsächlich in der Muskulatur. Doch mit dieser Erkenntnis allein konnte den Betroffenen bislang nicht geholfen werden. Forscher haben den eigentlichen Übeltäter für Schmerzen im Körper enttarnt: Faszien. Sie umhüllen als kollagenhaltiges Bindegewebe jeden Muskel, einzelne Muskelfasern sowie den Körper als Ganzes.

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Gesunde Faszien helfen uns also – es kann aber auch sein, dass das Bindegewebe durch bestimmte Einflüsse an Spannung verliert und immer schlaffer wird. Man spricht dann auch von Bindegewebsschwäche, oberflächlich ist sie meist als Cellulite bemerkbar.

Außerdem können Faszien mit zunehmendem Lebensalter an Beweglichkeit verlieren, während sie in jungen Jahren noch sehr beweglich und elastisch sind. Sie leiden ebenfalls bei falscher Belastung, Bewegungsmangel, Überbelastung, Verletzungen oder permanentem Stress.

Normalerweise wird bei jeder Muskelbewegung Flüssigkeit weitergeleitet. Passiert das nicht mehr richtig, gleitet die Faszie nicht mehr ohne Probleme. Dadurch staut sich die Flüssigkeit. Die Faszien verfilzen, verkleben, verhärten regelrecht oder werden dünn und spröde. Es kann zu Schmerzen und Verspannungen hauptsächlich an Nacken, Schultern, Rücken, Beinen oder auch den Gelenken führen. Die Betroffenen werden, durch die weniger elastischen Faszien, stark in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt.

Faszientraining hält Bindegewebe gesund

Haben wir ausreichend Bewegung, halten unsere Faszien elastisch und widerstandsfähig sind wir bestmöglich gegen viele Beschwerden geschützt. Wird das Fasziennetz – darunter auch ihre Verbindungen zu Sehnen, Bändern und Gelenkkapseln –  vernachlässigt, kommt es zu Verspannungen und Schmerzen, bis hin zu Verletzungen wie Zerrungen. Grund genug, die Alleskönner in Schuss zu halten.

Wer Schmerzen und Verletzungen vorbeugen möchte, kann selbst einiges tun. Ob mit einem Tennisball, Yoga, Dehnübungen oder einer Faszienrolle: Beim Faszientraining sind langsame, achtsame (Dehn-) Bewegungen oder Federn entscheidend.

Wenn Sie Fragen haben melden Sie sich einfach bei uns in der Wellness-Fitness Lounge

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